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Christliche Bewegungen und Kommunitäten feiern 10 Jahre Miteinander-Initiative
Ottmaring, 31.10.2009 – Genau 10 Jahre ist es her, seit sich in Ottmaring bei Augsburg Verantwortliche von christlichen Gemeinschaften und Bewegungen aus dem evangelischen, katholischen und freikirchlichen Raum erstmals getroffen und einen gemeinsamen Weg beschritten haben. In Ottmaring trafen sich gestern 30 Verantwortliche von Gemeinschaften, um an diesen Moment zu erinnern und gemeinsam nach vorn zu blicken.

Bei den Feierlichkeiten zum 10-jährigen Gedenken der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre hatten führende Kirchenvertreter und Theologen wiederholt auf die Bedeutung einer geistlichen Ökumene hingewiesen und als hoffnungsvolles Beispiel das Miteinander der Bewegungen und Gemeinschaften genannt.

„Das Geschenk der Einheit, die wir unter uns schon erleben, ist nicht für uns allein bestimmt, unsere Aufgabe ist es, diese Erfahrung in die Welt zu tragen“, unterstrich Thomas Römer vom CVJM München und Gerhard Proß vom CVJM Esslingen bekräftigte: „Unsere Gemeinschaft ist kein Selbstzweck. Wir sind als Miteinander FÜR entstanden“. Er machte deutlich, dass die Gemeinschaften ihre Verantwortung für Kirche und Gesellschaft bewusst wahrnehmen wollen. Die ehemalige Priorin der Christusbruderschaft Selbitz, Schwester Anna Maria aus der Wiesche betonte, dass die Aufbruchstimmung, die man gerade in Bewegungen und Kommunitäten spüre, Frucht davon sei „dass wir unsere jeweiligen Charismen, die spezifischen Gaben, die Gott uns geschenkt hat, freigeben für das Gemeinsame.“ Sie schlug damit die Brücke zu den Feierlichkeiten zum 10. Jahrestag der Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre in Augsburg. Im Rahmen seines Festvortrags hatte Professor Eberhard Jüngel daran erinnert, dass echte Selbstgewissheit gleichzeitig vollkommene Selbstvergessenheit sei.

Anwesend war auch die Präsidentin der Fokolar-Bewegung, Maria Voce, die als Vertreterin der Bewegungen und Gemeinschaften beim ökumenischen Festgottesdienst in Augsburg als einzige Laiin am Altar gestanden hatte. Sie sah in dem Zusammentreffen der beiden Ereignisse in Augsburg und Ottmaring keinen Zufall und unterstrich die Bedeutung des gemeinsamen Zeugnisses: „Die Dinge Gottes entstehen oft klein und unscheinbar. Heute sehen die Verantwortlichen unserer Kirchen ein Hoffnungszeichen in unserem Miteinander. Wir erleben die Gegenwart Jesu unter uns und möchten dafür Zeugnis ablegen. Das kann auch ein Zeichen der Hoffnung für die Welt sein.“

Landesbischof i.R. Christian Krause, der 1999 die Gemeinsame Erklärung als Präsident des Lutherischen Weltbundes mit unterschrieben hatte, war ebenfalls bei der Begegnung in Ottmaring dabei. Er hob die Bedeutung der Bewegungen und Kommunitäten als Ausdruck der Ökumene des Volkes heraus: „Beide Aspekte sind wichtig: Der Beitrag der Amtskirche und der Beitrag der Charismen. Wir Bischöfe möchten Euch den Rücken stärken. Bleibt Bewegung des Volkes Gottes!“




Die Initiative „Miteinander für Europa“ ist ein internationales Netzwerk von rund 250 christlichen Bewegungen und Gemeinschaften aus ganz Europa. Sie entstand am 31.10.1999 und verbindet evangelische, katholische, anglikanische und orthodoxe Christen ebenso wie Mitglieder von Freikirchen und neuen Gemeinden.
geschrieben am 03.11.2009 um 11:17 Uhr.
 
 
 
 


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